N-Strike Elite TerraScout

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N-Strike Elite TerraScout

6.8

Reichweite

6.5/10

Treffergenauigkeit

5.0/10

Feuerrate

8.0/10

Schussgeschwindigkeit

8.0/10

Zuverlässigkeit

6.5/10

Vorteile

  • innovative Idee
  • Hohe Feurrate
  • Mit allen Elite Magazinen kompatibel
  • Gute Schussgeschwindigkeit

Nachteile

  • Mäßige Kamera
  • Sound bei Aufnahmen schlecht

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nerf-terrascoutDer Nerf Elite Terrascout ist eine Art fahrender Panzer mit aufmontierter Nerf Gun. Das besondere daran ist, dass ein Live-Stream zur Fernsteuerung (RC) besteht und man somit live sehen kann was der Terrascout vor der Linse hat.

Es ist also ein schießendes RC-Auto, wobei der Nerf Terrascout Plastikketten nutzt und nicht herkömmliche Gummiräder. Der große Vorteil besteht darin, dass man ihn wie eine Anti-Terrordrohne steuern kann, um mit ihm zum Beispiel Räume zu säubern.

Als Gimmick bietet der Nerf Terrascout die Möglichkeit den Video Feed aufzuzeichnen so (SD Karte benötigt), dass man theoretisch seine Nerf Battles später nachverfolgen kann. Allerdings ist die Qualität recht bescheiden. Eine 720p Kamera auf einen hochpreisigen Nerf Blaster? Naja, irgendwo muss man wohl sparen. Zweites Problem der Videos ist die geringe Soundqualität. Fast das ganze Geschehen geht im Motorenlärm unter – zumindest das dürfte bei einem echten Panzer genauso aussehen.

Die Möglichkeit einen Killerroboter zusteuern und Menschen mit Darts zu beschießen ist natürlich episch, die Aufnahmen davon allerdings weniger. Wer will kann dem Abhilfe schaffen durch Aufmontage einer GoPro, oder dem Erwerb einer extra Nerf-Handyhalterung (Nerf N-Strike Elite Mission App Battle Camera Tactical Rail Mount) , diese wird wie der Name nahelegt auf der Tactical Rail des Terrascout befestigt.

elite-terrascout

Leistung und Daten des N-Strike Elite Terrascout

Obwohl der berühmte Leopard 2 auf gut 72 km/h kommt, müssen wir beim Nerf Terrascout aufgrund des fehlenden 1500 PS Motors Abstriche vornehmen und rasen mit etwas mehr als 3 km/h über das Gras. Das reicht vollkommen aus um den Scout zum Erkunden vorauszusenden oder Räume zu klären, bei jeder höheren Geschwindigkeit wäre ein Treffen mit dem Blaster auch unmöglich.

Zwar sehen wir durch den Live-Feed was der Scout sieht, aber der Bildschirm bietet keine Zielhilfe, er bietet zwar ein Fadenkreutz jedoch berücksichtigt dies nicht die ballistische Bahn und zielt daher meistens zu niedrig (Brusthöhe statt Kopf). Es lohnt sich daher ein Lauf mit Visier auf den Terrascout zu klicken.

eliteterrascoutDesweiteren lässt sich der aufgebaute Blaster nur vertikal – sprich hoch und runter – schwenken, seitliche Bewegung muss mit dem Fahrgestellt ausgeglichen werden. Das bedeutet seitlich bewegende Gegner sind sehr schwer zu treffen. Das kann allerdings durch die hohe Wendigkeit wettgemacht werden, aber Vorsicht man übersteuert leicht.

Der Nerf Terrascout Blaster bietet ein mitgeliefertes 18er Magazin – Das schöne ist, dass jedes N-Strike Elite Magazin kompatibel ist. Wer z. B. noch ein Trommelmagazin der Nerf Raider besitzt, kann seinen Terrascout mit einem 25er Magazin aufrüsten.

Von Reichweite und Genauigkeit sollte man keine Wunder erwarten, der Elite Terrascout Blaster besitzt mechanische Ähnlichkeit mit der Nerf Rapidstrike, schießt allerdings nicht so gut wie diese. Je nach Winkel können 13 Meter erreicht werden, die Genauigkeit ist typisch Nerf sehr variabel, aber in Ordnung.

Die Schussgeschwindigkeit liegt bei ca. 21 Meter die Sekunde was N-Strike Elite Standard ist. Die feuerrate ist ein weiteres großes Plus, mit fast 3 Darts die Sekunde geht der Terrascout ordentlich ab.

Design und Konzeption

Beim Unboxing zeigt sich, dass der Terrascout in zwei Teilen geliefert wird, Fahrgestell und Blaster, wobei vor dem Zusammensetzen via Schienensystem erst die Stromversorgung miteinander versteckt werden muss – dies geschieht unkompliziert durch einen Stecker.

Aus Gleichgewichtsgründen wurde der festverbaute Akku im Boden des Fahrgestells eingelassen, das sorgt tatsächlich für eine sehr gute Balance! Das Laden erfolgt via mitgelieferten Ladekabel und ermöglicht Strom für ca. eine Stunde Dauereinsatz.

Die Fernbedienung wird durch 4 AA Batterien befeuert und verfügt wie erwähnt über einen Display für den Live-Video-Stream. Eine spezielle Schiene ermöglicht die Fernbedienung fest mit dem Terrascout zu verbinden, z. b. für den Transport.

Ein Manko ist das mitgelieferte 18er Dart-Magazin, es ist sehr lang und wird seitlich befestigt (horizontal) was dafür sorgt, dass man schnell an Ecken und Türen hängen bleibt.

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Fazit

Die Konzeption ist gut und durchdacht und der Nerf Terrascout kann die Aufgaben erledigen die für ihn vorgesehen sind. Die maue Kamera ist hingegen enttäuschend und der sonst guten Qualität unwürdig.

Nerf N-Strike Elite TerraScout:

Produktname: Nerf N-Strike Elite TerraScout
Hersteller: Hasbro
Batterien: Akku + 4 AA Batterien
Reichweite: ca. 13 Meter
Feuerrate: 3 Dartpfeile je Sekunde
Schussgeschwindigkeit: ca. 76 km/h
Gewicht: ca. 4 Kg

2 Kommentare

  1. Claudia christl on

    Mein Sohn hat zu Weihnachten die Nerf terrascout bekommen. Nach einem Tag funktioniert der Motor nicht mehr. Was ist da defekt?

    • Markus Rüther on

      Hallo Claudia, das ist per Ferndiagnose leider nicht zu sagen. Am besten du wendest dich einmal an den Händler bei dem du das gute Stück gekauft hast. Bei einem Defekt nach einem Tag wird er den Blaster mit Sicherheit umtauschen. Gruß Markus

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