Nerf Cam ECS-12

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N-Strike Elite XD: Nerf Cam ECS-12

8.4

Reichweite

9.0/10

Treffergenauigkeit

8.0/10

Feuerrate

9.0/10

Schussgeschwindigkeit

8.0/10

Zuverlässigkeit

8.0/10

Vorteile

  • Sehr hohe Schussfrequenz
  • Geringe Anfälligkeit für Verklemmen
  • Gutes Handling
  • Tolles Konzept mit Build-In Camera
  • Sehr hohe Schussfrequenz

Nachteile

  • Schulterstutzen nicht abnehmbar oder justierbar
  • Schlechte Kameraqualität
  • Schlechter Kamerasound
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Benötigt 8 AA-Batterien

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Nerf N-Strike Elite Nerf Cam ECS-12

Der Blaster mit dem komplizierten Namen (ja es kommt tatsächlich zweimal Nerf darin vor) soll das neue Flaggschiff der N-Strike Elite Serie werden. Und die Idee ist super! Natürlich ist es praktisch eine Kamera auf eine Nerf Gun zu spannen und die Idee diese Kamera gleichzeitig als Sucher/ Visier zu nutzen verdient schon einmal großes Lob. Youtube wimmelt nur so vor Go-Pro-Style Videos die Adrenalin und Emotionen der Nerf Battles einfangen. Da liegt es doch nahe, eine Kamera auf den Blaster zu installieren – das dachte sich wohl auch Hasbro.

Nerf Cam ECS-12 - 01

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Das Konzepte der Elite Nerf Cam ECS-12 erntete schon 2014 bei der Vorstellung großes Lob, allerdings auch verbunden mit Spott. Wieso Spott? Nun zum Einem ist der Preis sehr hoch (die teuerste Nerf Gun bisher) und zum Anderem sind die veröffentlichen Kamera- Stats eher * hust * dürftig. Wahnsinnige (!) 0,3 Megapixel und rasende 20 Frames per Sekunde ließen 1995 noch Herzen in die Höhe schlagen… 2014 sieht das etwas anders aus…

Schon verraten sei, die Nerf Cam ECS-12 ist ein guter Blaster, aber eben mit einer schlechten Cam. Hasbro griff bei dem Versuch zu hoch ein neues Aushängeschild für die Elite-Serie zu schaffen. Die Nerf Cam ECS-12 ist nämlich kein innovativer Blaster sondern besitzt das leicht abgewandelte Design einer Rapidstrike CS-18 und das Innenleben einer Stryfe.

Die Kamera der Elite Nerf Cam ECS-12

Da dies keine normale Nerf Gun ist, weichen wir ein bisschen von unseren üblichen Konzept ab. Wir werden die Kamera und die Nerf Cam ECS-12 getrennt vorstellen.

Nerf Cam ECS-12 - 02

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Die Kamera der ECS-12 war vielen Spekulationen und Hoffnungen ausgesetzt, leider zu unrecht wie wir erfahren mussten. Die Auflösung von 0,3 Megapixel ist nicht zeitgemäß, genauso wie ein 4:3 Seitenverhältnis (640 x 480 Pixel) und 20 FPS. Sehr gut hingegen hat uns die Verarbeitung sowie die Bedienung der Kamera gefallen. Hier glänzt die N-Strike Elite Nerf Cam durch ein robustes Design und eine sehr gute Bedienbarkeit – alle Knöpfe (4 + alternative Belegung) sind intuitiv.

Leider ließ uns nicht nur die Aufnahmequalität eine Augenbraue heben – der Sound ist eigentlich noch schlimmer. Das Heulen des Motors und das Abschussgeräusch der Darts ist ein infernalischer Lärm der sich auch nicht Filtern lässt. Jede Action und das stöhnen der getroffenen Gegner geht in dem Geräusch eines startenden Jets unter, was Kampfszenen sozusagen unbrauchbar macht.

Die mitgelieferte 4GB SD-Karte hält für ca. 1,5 Stunden Film (angegeben sind 3 Stunden), kann aber leicht gegen einne mit mehr Speichervolumen ausgetauscht werden. Auch gefallen hat uns, dass die Kamera unabhängig mit Strom versorgt wird. Die Elite Nerf Cam ECS-12 verfügt über zwei Schächte für je 4 AA-Batterien. 8 Batterien mit sich ehrum zu tragen ist natürlich etwas schwerer, aber man kann immerhin selber entscheiden ob man beide oder nur ein Fach mit Batterien bestücken möchte.

Sehr schade ist, dass wir rein rechnerisch 40 Euro für eine Kamera ausgeben müssen, die wir nicht abmontieren können, um sie für andere Nerf Guns zu nutzen. Hier hätte eine Wiederverwertbarkeit viele Pluspunkte einbringen können.

Nerf Cam ECS-12 - 03

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Handling und Design

Das Handling und die Verarbeitung des Blasters ist gewohnt gut, stabiles Material und eine gute Ergonomie zeichnen die Nerf Cam ECS-12 aus. Schade nur das sich das Design auf den ersten Blick nicht von der Rapidstrike CS-18 unterscheidet, etwas mehr Innovation sind für den Preis angebracht, finden wir. Auf der Seite der Nerf Cam ECS prangt in fett ein „Elite“, was uns darauf hinweist, dass die Nerf Gun zu der XD (Extra Range) Serie gehört. Die Elite Nerf Guns schaffen angeblich 90 amerikanische Fuß – was ca. 27 Meter entspricht, angewinkelt und Windstill wohl gemerkt. Das „Elite“ wirkt etwas kindisch in seiner Größe und Abhebung, was allerdings reine Geschmacksache ist.

Nerf Cam ECS-12 - 05

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Die Nerf Cam ECS-12 ist eine Semi-Automatik genau wie die Rapidstrike und die Stryfe, wobei sie im Gegensatz zu der Rapidstrike lediglich 12 Darts fasst und nicht 18 (wie durch den Namen angedeutet). Damit liegt sie im Mittel und der Spieler hat nicht wirklich einen Nachteil zu fürchten, im Gegenteil passen Modifikationen wie der Bana-Clip sogar besser. AK 74 und M16 Magazine sowie Trommelmagazine lassen sich problemlos anbringen und nutzen.

Ferner verfügt die Nerf Gun ECS-12 über einen Schulterstutzen der allerdings nicht abgenommen werden kann. Er liegt gut in der Schulter wirkt jedoch etwas wackelig da er nur mit ein paar kleinen Schrauben befestigt ist.

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Performance

Im Test hat sich die Nerf Cam ECS-12 solide geschlagen, nicht herausragend aber ordentlich. So bringt sie es auf. 15,5 Meter Reichweite (flach gehalten) und ca. 22 Meter, wenn angewinkelt abgeschossen wird (angegeben sind 25 Meter). Mit der Streuung waren wir sehr zufrieden, diese Betrug bei flachen Abschuss nur 1,5 Meter – schlechter wurde diese dann bei dem angewinkeltenen Schüssen.

Erwähnenswert ist die gute Fluggeschwindigkeit von 20 Meter/Sekunde, dies sorgt für die nötige Stabilität und erklärt die geringe Streuung der Darts. Im Punkto Feuergeschwindigkeit macht die Nerf Cam ECS-12 sogar der Rapidstrike Konkurrenz! Ein 25 Schuss Trommelmagazin kann in unglaublichen 5,5 Sekunden geleert werden, die Rapidstrike benötigt 7 Sekunden. Dabei waren wir auch sehr zufrieden mit der geringen Anfälligkeit fürs Verklemmen („jamming“), was für ein solides Design spricht.

Fazit zur Nerf Elite ECS 12

Die ECS 12 ist ein wirklich richtig guter Blaster, der es jedoch nicht ganz zu dem neuen Flaggschiff von Nerf geschafft hat. Im Prinzip kauft man eine teurere Nerf Gun die nicht viel besser ist als die Demolisher noch der Rapidstrike viel weiter überlegen ist und stattdessen eine eher nutzlose Kamera bietet. Für den Preis bekommt man im Vergleich gleich vier Stryfe’s, wovon man selber und die Freunde wohl mehr hätte. Wer nicht zu viel von der Kamera erwartet wird trotzdem sehr viel Spaß mit dem Blaster haben, da er herrausragende Werte erreicht hat.

Unser Fazit: Ein gutes Konzept, vielleicht sogar zukunftsweisend, aber leider wurde die Kamera nicht ausreichend gut umgesetzt.

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Pro und Kontra der Nerf Cam ECS-12

Pros:

  • Gute Streuwerte
  • Geringe Anfälligkeit für Verklemmen
  • Gutes Handling
  • Tolles Konzept mit Build-In Camera
  • Sehr hohe Schussfrequenz

Cons:

  • Schulterstutzen nicht abnehmbar oder justierbar
  • Schlechte Kameraqualität
  • Schlechter Kamerasound
  • Preis-Leistungsverhältnis nicht gut
  • Benötigt 8 AA-Batterien

Statistik:

Produktname: N-Strike Elite Nerf Cam ECS-12
Hersteller: Hasbro
Durchschn. Preis: 95 €
Batterien: 8 AA Batterien erforderlich
Reichweite: ca. 21 Meter
Feuerrate: 4,6 Dartpfeile je Sekunde
Schussgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
Gewicht: 2,7 Kg
Feedback: Ein gutes Konzept, vielleicht sogar zukunftsweisend, aber nicht ausreichend gut umgesetzt.

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