Nerf Elite Hyperfire

2

Nerf Elite Hyperfire

7

Reichweite

5.0/10

Treffergenauigkeit

7.0/10

Feuerrate

10.0/10

Schussgeschwindigkeit

8.0/10

Zuverlässigkeit

5.0/10

Vorteile

  • Leicht zu modden
  • Hohe Feuerrate
  • Etwas leiser als andere Fly-Wheel Nerf Guns

Nachteile

  • Wenn Jam Door wackelt blockiert das System
  • Funktioniert nur zuverlässig mit „neuwertigen“ Darts
  • Reichweite

Besten Preis anzeigen

Die neue Nerf Elite Hyperfire kam erst Frühjahr 2016 heraus und ist nun auch in Deutschland zu haben. Das neuartige Design schockiert mit dem Sifi-haften großen Kopf der Waffe, während der Rest des Blasters sich an die typischen Ecken und Rundungen der Elite Serie hält.

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Viele Nerf Fans haben eine Reihe von großen Erwartungen in die Hyperfire gesetzt, aber kann sie diese erfüllen? Hasbro bewirbt die Hyperfire immerhin vollmundig mit Reichweite bis zu 27 Meter und „Der schnellste motorisierte Nerf Dart Blaster“.

Im Lieferumfang sind enthalten, das Trommelmagazin mit 25 Darts sowie die Nerf Gun selbst sowie das obligatorische Bedienungsheftchen.

Design und Ergonomie der Nerf Hyperfire

Das besondere an der Hyperfire ist das Griffdesign welches sich stark an die P90 des belgischen Herstellers FN anlehnt. Dadurch und durch den großen Kopf wird ein sehr futuristisches Aussehen erzeugt. Auf den Bildern wirkt sie zudem sehr groß und bullig, ist in Wirklichkeit aber knapp 1/3 kürzer als die Rapidstrike. Die Farben sind im gewohnten Elite Blau-Weiß gehalten und fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

Diese Nerf Elite ist eine reiner Automatikblaster und funktioniert nicht ohne Batterien, es gibt auch keine Einzelschuss oder semi-automatik Funktion. Diese sind hinter einer mit 2 Schrauben versehenden Klappe im Kolben untergebracht, das beeinflusst die Balance des Blasters positiv. Weniger positiv ist, dass uns nur noch eine Tac Rail direkt über der Mündungsöffnung zur Verfügung steht. Sowohl über als auch unter der Mündung befinden sich Schlingenhalter für eine Trageschlinge. Das ist soweit okay, nur benutzt die Nerf Hyperfire eine neue Form der Mündung weshalb keine Mündungsaufsätze wie Schalldämpfer und ähnliches aus der N-Strike / Elite Serie angebracht werden können, das finden wir schade, dramatisch ist das weniger. Modder finden einen Weg und Nerf Fans die auf Regalware setzen trösten sich damit, dass die meisten Aufsätze die Performance verschlechtern.

Immerhin sind alle Magazine der Serie kompatibel, abweichend vom üblichen Standard ist nur die Position des Magazinauswurfknopfes. Der ist bei der Nerf Hyperfire gegenüber vom Primärabzug (Prime Trigger) angebracht und wird durch austrecken des Mittelfingers nach vorne ausgelöst. Das ist zu Beginn seltsam, aber der Weg ist kurz und man muss nicht die zweite Hand zur Hilfe nehmen um das Magazin zu wechseln.

Der eingangserwähnte P90-Griff ist leider etwas missglückt, auch wenn die Idee gut ist werden viele ausgewachsene Hände die Öffnungen zu eng finden, ständig drückt irgendwo etwas unbequem. Hat man da nur mit kleinen Kindern getestet? Ich weiß es nicht, ergonomisch ist der Griff verbesserungswürdig.

Ausstattung und Performance

n-strike-elite-hyperfire

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Die Nerf N-Strike Elite Hyperfire verfügt über neuartige Fly-Wheels welche nicht parallel zueinanderstehen, sondern leicht gekantet, dadurch haben sie mehr Gripp und üben etwas mehr Druck aus, im Resultat fliegen die Darts schneller als bei dem meisten anderen Nerf Guns. Im Schnitt beträgt die Mündungsgeschwindigkeit 22,5 m/s.

Besonders ist der Zuführungsmechanismus, entgegen allen anderen Blaster der Elite Serie, verfügt die Nerf Hyperfire über ein Laufband an der Oberseite des Laufs, dieses greift die Darts auf und aus dem Magazin. In Zusammenarbeit mit den neuen Fly-Wheels ergibt sich ein gut laufender Mechanismus der den Eindruck macht sehr viel smoother zu funktionieren als z. B. bei der Rapidstrike.

Der größte Störfaktor der Nerf Hyperfire liegt leider genau hier begründet. Bei anderen Nerf Blastern schiebt der Zuführungsmechanismus den Dart, dann ist es egal wie gut dieser noch in Form ist (gequetscht, abgenutzt, flach vom Rauftreten etc.). Der neue Mechanismus funktioniert hingegen nur einwandfrei mit neuwertigen Darts, denn ist der Dart zu flach und nicht perfekt rund kann ihn das Transportband an der Laufdecke nicht greifen.

Die Genauigkeit ist hingegen rein durchschnittlich, enttäuschend ist die Reichweite von ca. 8 bis 10 Meter, Ausreißer gibt es in beide Richtungen.

Unser Fazit

Der neue Blaster wird allen Gelegenheitsspielern ausreichen, das Trommelmagazin ermöglicht viel Action und der Blaster läuft mit neuen Pfeilen rund. Wehrmutstropfen sind die durchschnittliche Reichweite (da ginge mehr), anfälliges Zuführungssystem sowie eine wackelnde Jam Door die dann zum Systemstop führen kann.

Besten Preis anzeigen

Pro und Kontra der Nerf Elite Hyperfire:

  • Pro:
    1. Leicht zu modden
    2. Schnelle Darts
    3. Etwas leiser als andere Fly-Wheel Nerf Guns
  • Kontra:
    1. Funktioniert nur zuverlässig mit „neuwertigen“ Darts
    2. Wenn Jam Door wackelt blockiert das System
    3. Reichweite

Statistik:

Produktname: Hasbro Nerf Elite Hyperfire
Hersteller: Hasbro
Typ: Fly-Wheel
Batterien:  Ja
Reichweite: ca. 9 Meter
Feuerrate: 6 Darts je Sekunde
Schussgeschwindigkeit: ca. 81 km/h
Gewicht: 1,8 Kg

2 Kommentare

    • Markus Rüther on

      Hallo Pouria, in unserem Test konnten wir diese Reichweite leider nicht erreichen. Durchschnittlich flogen die Darts 8-10 Meter weit.

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