Nerf Longshot CS-6

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Nerf N-Strike Longshot CS-6

7

Reichweite

6.5/10

Treffergenauigkeit

8.0/10

Feuerrate

4.0/10

Schussgeschwindigkeit

8.0/10

Zuverlässigkeit

8.5/10

Vorteile

  • Eine der größten Nerf Guns
  • Cooles Design
  • 2 Blaster in 1
  • Eine von wenigen Nerf Sniper
  • Mit Tuning-Feder kommt man auf eine vernünftige Reichweite

Nachteile

  • Reichweite im Original zu gering!
  • Geringe Feuerrate

Preis Gelbes Modell      Preis Blaues Modell      Preis Tuning-Feder

Die Nerf Longshot CS-6 – Der Klassiker unter den Nerf Sniper!:

Viel Spektakuläres hört man über die N-Strike Longshot CS-6. Laut einigen Anbietern wären wohl 30 Meter Reichweite mit dieser Nerf Sniper möglich. Das Zielfernrohr und die für Stabilität sorgenden Standbeine sollen dazu die Zielgenauigkeit erhöhen. Ob es stimmt was erzählt wird, schreiben wir euch wie üblich in unserer Nerf Gun Review.

Wie die Überschrift schon sagt werden wir in diesem Testbericht über die Nerf N-Strike Longshot CS-6 schreiben. Da sich das neue Modell jedoch sehr dem klassischen gelben Modell ähnelt, könnt ihr diese Review auch lesen, wenn ihr euch für die N-Strike 2in1 Longshot CS-6 interessiert.

Design und Ergonomie

NerfN-Strike Longshot CS-6

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Die Nerf Longshot CS-6 kommt in einem Nerf üblichen Paketchen daher. Aufgrund der überdurchschnittlichen  Größe ist sie allerdings in mehreren Einzelteilen verpackt. Daher musst du sie erstmal zusammenbauen bevor du richtig durchstarten kannst – also ganz was für Bastler 😉 Aber keine Sorge, das geht ratzfatz innerhalb von wenigen Minuten. Im Paket sind in der Regel enthalten: das Blaster-Hinterteil (Hauptblaster), das Blaster-Vorderteil (Frontgun), ein Zielfernrohr, ein Ladebolzen, ein ansteckbarer Griff, ein Magazin und 6 Schaumstoff-Dartpfeile. Zusammengebaut ist die Nerf Longshot CS-6 eine der größten/längsten Nerfs ohne Modding-Einfluss. Auf dem Hauptblaster ist eine Tactical Rail zu finden, auf die ihr das Zielfernrohr aufstecken könnt (bis es klack macht). Im unteren Bereich sind zwei Standbeine angebracht, die sich manuell aufstellen lassen und so als Stütze/Stativ dienen – ähnlich wie wir es bereits von anderen Blastern her kennen. Wie ihr seht besteht die Longshot CS-6 aus zwei Teilen – einem hinteren und einem vorderen. Beide können auch einzeln als Nerf Pistolen genutzt werden. Daher nennt man den vorderen Teil auch einfach nur Frontgun. Zusammengesteckt ergeben beide Teile dann die N-Strike Longshot CS-6. Das Magazin kommt im Klippsystem daher und muss nur eingesteckt werden. Um euch weitere Details um den Zusammenbau zu ersparen: Das Paket beinhaltet auch eine kurze Anleitung zum Zusammenbauen der Nerf Longshot. Notwendig ist sie allerdings nicht, da das ganze recht intuitiv ist.

2in1 Blaster

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In die Schulterstütze kann auch ein Reservemagazin verstaut werden. Das ist beim Erstkauf jedoch in der Regel nicht dabei. Also entweder habt ihr noch ein weiteres auf Lager oder ihr könnt euch ein zweites Magazin extra dazu kaufen. Ihr habt auch die Möglichkeit größere Magazine in den Blaster zu stecken, sollten euch das 6er-Magazin nicht ausreichen. Beachtet dabei aber bitte, dass der Blaster dann bei ausgefahrenen Standbeinen nicht mehr vernünftig auf dem Boden aufgesetzt werden kann. In seiner ersten Fassung findet ihr die Nerf Longshot in den klassischen N-Strike Farben Gelb und Orange mit grauen und schwarzen Akzenten designt. Es gibt mittlerweile auch Versionen in den Elite Farben Blau, Orange, Silber, Schwarz und in seltenen Fällen eine Rote Version der Nerf Longshot.  Egal welche Version, uns gefallen alle sehr gut. Letztlich hängt es von der jeweiligen Präferenz ab welche der Farbkombinationen ihr bevorzugt.

Ber der blauen Version muss man beim Kauf acht geben. Viele Verkäufer geben an, dass es sich hierbei um ein N-Strike Elite Modell handelt.  Auch wenn die Nerf Longshot in der Blau-Orangen Farbkombination aussieht wie eine Elite, ist es weiterhin ein N-Strike Blaster.

Was besonders nett aufgrund der Größe der Longshot ist: Ihr findet an einigen Stellen die Möglichkeit einen Schultergurt anzubringen. Beide Griffe des Blasters fühlen sich gut in der Hand an und auch sonst ist die Verarbeitung in der Nerf-typischen Qualität auf gutem Niveau. Im Gegensatz zur Zombie-Longshot CS-12, bei der die Frontgun fehlt, ist die Nerf Longshot eine echte Longshot wie ihr unschwer beim direkten Vergleich erkennen könnt. Das Gute daran ist vor allem, dass man wie im Produktnamen erkennbar 2 Blaster in einem hat und je nach Belieben hantieren kann.

Schön ist auch, dass man die Frontgun gegen andere Laufverlängerungen – bspw. von der Elite Retaliator – austauschen kann. So können die unterschiedlichsten Versionen entstehen. Am Hauptblaster findet ihr oben auch eine Schiebevorrichtung, um verklemmte Darts – wenn es dann mal vorkommt, was eher selten ist – herauszunehmen.

Longshot

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Handling und Performance der Nerf Longshot

Kommen wir zur Performance der Nerf N-Strike Longshot und dem damit wirklich wichtigen Teil dieses Testberichts. Bzgl. der Feuerrate sollte man von einer Nerf Sniper nicht viel erwarten. Das tun wir auch nicht und ärgern uns daher über die etwas mehr als ein Dartpfeil je Sekunde keineswegs. Für ein Scharfschützengewehr ist das durchaus akzeptabel.

Die Schulterstütze hinten ist verstellbar und somit individuell anpassbar an deine Vorlieben und deine Situation – je nachdem wie viel Platz du halt gerade hast. Eine schöne Unterstützung bietet sie aber allemal. Zumal gerade in Nerf Battles es durchaus nützlich sein kann ein zweites Magazin stets dabei zu haben. Das könnt ihr dort ganz einfach einstecken. Das Hauptmagazin kann einfach eingepackt werden. Zum Herausnehmen müsst ihr den Ladebolzen zurückziehen und den Releasebutton drücken.

Nerf Longshot CS-6

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Wie bereits erwähnt, besteht die Longshot CS-6 aus dem Hauptblaster und der Frontgun. Beide lassen sich auch separat nutzen. Beide gleichzeitig nutzen ist allerdings nicht möglich. Bei dem Hauptblaster muss vor jedem Schuss der Ladebolzen zurückgezogen und vorgeschoben werden (wozu man also immer die zweite Hand benötigt). Die Frontgun ist ein Singleshot-Blaster. Dort lässt sich kein externes Magazin einstecken und ihr müsst vor jedem einen neuen Dartpfeil in den Lauf stecken (Frontlader). Ihr seht also die Funktion 2in1 stimmt zwar, beide gleichzeitig lassen sich jedoch nicht nutzen. Aber ihr könnt stets den nutzen, worauf ihr gerade Lust habt. Zusammen misst der Blaster ungefähr 90 cm in der Länge.

Von einer Nerf Sniper sollte man einiges an Reichweite erwarten können. Erinnert ihr euch, dass wir sagten einige Anbieter werben mit einer Reichweite von 30 Meter? Das ist vollkommener Blödsinn – lasst euch da nichts erzählen. Vielleicht hat der Anbieter auch einfach nur die 30-Fuß Angabe direkt in Meter übersetzt (30 Fuß sind gute 9 Meter). Erinnert ihr euch an unseren Testbericht über die Zombie Longshot? Hier haben wir bereits stark über die Reichweite von für Sniper-Verhältnisse mageren 15 Metern gemeckert. Nun – leider schießt auch die Nerf Longshot CS-6 nicht weiter. Bei geradem Schuss haben wir eine durchschnittliche Reichweite von 10 Meter mit 12 Meter Spitze gesehen. Bei angewinkelter Haltung hatten wir zwar mit 20 Meter eine recht ordentliche Maximalreichweite erreicht, durchschnittlich kamen wir hier jedoch auch nur auf ca. 16 Meter, was wir so auch in unserer Statistik vermerken. Zumal man das Zielen bei angewinkelter Haltung quasi vergessen kann.

Longshot CS-6 Tuningfeder

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Gut, dass es auch andere Leute gibt, die sich an dieser Reichweite stören. So ist es mit der Tuning-Feder von Blasterparts möglich die Reichweite fast schon zu verdreifachen (für ca. 12,50 inkl. Einbauanleitung). Damit kommt man dann auch zu einer nennenswerten Reichweite für ein Nerf Scharfschützengewehr. Die Tuning-Feder sollte allerdings nur eingebaut werden, wenn man die Longshot auch Outdoor nutzen möchte. Für die Wohnung braucht man wahrlich nicht mehr als ein paar Meter und dafür ist die N-Strike Longshot CS-6 durchaus ausreichend. Durch die „kurze“ Reichweite erstaunt es nicht, dass die  Nerf Longshot zumindest in Punkto Genauigkeit punkten kann.

Fazit Zur Longshot CS-6

Für den Preis gibt es sicher bessere Blaster, allerdings keine Nerf Longshot CS-6. Und der Blaster enthält eine Menge Material und steht mit seinem Namen für die Sniper-Klasse der Nerfs. In jedem Fall lohnt sich dieser Blaster mehr als die Zombie Longshot CS-12.

Für den Spaß zu Haus reicht sie aus und ALLE KLEINEN werden GANZ GROßE AUGEN machen, wenn ihr ihnen dieses Paket mit nach Hause bringt! Und solltet ihr an Nerf Battles teilnehmen wollen, könnt ihr für kleines Geld auch die Tuning-Feder dazukaufen und aus eurer N-Strike Longshot auch eine echte Nerf Sniper basteln! 😉 Das Modding der Feder geht sogar in relativ kurzer Zeit.

Kurzum: Für die Kleinen reicht die Standard-Version durchaus aus. Für die Großen empfehlen wir unbedingt ein wenig Modding.

Preis Gelbes Modell      Preis Blaues Modell      Preis Tuning-Feder

Pro und Kontra der N-Strike Elite Longshot CS-6:

  • Pro:
    1. Eine der größten Nerf Guns
    2. Cooles Design
    3. 2 Blaster in 1
    4. Eine von wenigen Nerf Sniper
    5. Mit Tuning-Feder kommt man auf eine vernünftige Reichweite
  • Kontra:
    1. Reichweite im Original zu gering!
    2. Geringe Feuerrate

Sniper Elite Nerf Longshot-Statistik:

Produktname: Nerf N-Strike 2in1 Longshot CS-6
Hersteller: Hasbro
Durchschn. Preis: Gelbe Variante ca. 60 EUR / Blaue Variante ca. 90 EUR
Batterien: keine Batterien notwendig
Reichweite: ca. 16 Meter
Feuerrate: ca. 1 Dartpfeil pro Sekunde
Schussgeschwindigkeit: ca. 62 km/h
Gewicht: ca. 2,3 kg
Feedback: Eine Menge Material für viel Spaß!

3 Kommentare

  1. Darian Wittrin on

    Die Länge des gesamten blasters würde mich interessieren aber sonst ein ziemlich umfassender und hilfreicher Bericht.

    • Markus Rüther on

      Hallo Darian, die Länge des Blasters beträgt ca. 90cm. WIr haben den Fakt nun auch mit in die Review eingebaut. Beste Grüße

  2. Pingback: Tuning feder | Zudas Auto

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