Zombie Strike Nerf Doublestrike

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Nerf Zombie Strike Doublestrike

5.1

Reichweite

7.0/10

Treffergenauigkeit

5.0/10

Feuerrate

4.0/10

Schussgeschwindigkeit

6.5/10

Zuverlässigkeit

3.0/10

Vorteile

  • Cooles Revolver Design
  • Sehr robust
  • Gute Reichweite

Nachteile

  • Hahn lässt sich zu weit durchziehen -> Darts fliegen nicht richtig
  • Hahn ergonomisch schlecht designt und schmaler Griff
  • Nur 2 Darts enthalten bei Kauf

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Nerf Zombie Strike Doublestrike

Die Zombie Strike Nerf Doublestrike ist ein Kind im Geiste der Zombie Hammerstrike, welche sich noch immer großer Beliebtheit erfreut. Hasbro nahm wohl daher an es würde Sinn machen das Revolverhelden-Konzept noch etwas auszubauen. Wie beim Urvater muss bei der Doublestrike vor dem Schuss der Schnapphahn (engl. hammer) gespannt werden, erst anschließend kann der Abzug betätigt werden um einen der beiden Darts auf seine Reise zu schicken.

Das Konzept der Zombie Doublestrike ist eine tolle Alternative zu den anderen sehr sperrigen Blastern. Leider kommt das Design dieser Nerf Gun mit einem entscheidenden Konstruktionsfehler daher – welchen sagen wir euch im folgenden Testbericht.

Design und Ergonomie der Nerf Doublestrike

Zombie Strike Nerf Doublestrike 02

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Die Nerf Zombie Strike Doublestrike erscheint in dem bekannten grellen Zombie Strike-Grün, mit netten Details wie einem bandagierten Griffdesign und orangen Akzenten. Obendrauf gibt es das Zombiestrike-Logo (diesmal nicht als Sticker sondern gedruckt).

Der Blaster selbst ist wohl eher ein Taschenrevolver, als ein 44er Magnum Ersatz, aber auch als solcher gedacht. Er ist sehr leicht und klein, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben denken wir die Doublestrike ist sogar etwas zu klein. Umfasst man den Griff findet der kleine Finger keinen Platz und liegt seltsam unter den Griffstück an. Alles im allem erinnert sie uns an die „Zirpende Grille“ aus Man in Black. Davon ab ist die Nerf Doublestrike aber sehr robust und überlebt bestimmt auch einige Stürze.

Zombie Doublestrike: Handling und Performance

Die Nerf Doublestrike wäre ein genialer Blaster für nur knapp 15 Euro, wenn nicht bei der Konstruktion (oder Produktion?) gepfuscht worden wäre. Der ganze Spaß des Hammer-Konzeptes beruht ja darauf wie ein Wild-West-Held mit der flachen Nebenhand den Hahn immer wieder runter zu pressen und ein Dart nach dem anderem in Zombiehorden zu jagen – nur das geht hier leider nicht! Denn der Hahn neigt zum Überspannen, er kommt dann zwar automatisch wieder hoch jedoch wird dabei ein klein wenig Luft aus dem „Smart AR“ System in den Lauf entlassen. Genug Luft um den Dart ein Stück aus den Lauf zu drücken. Da unser Dart nun zur Hälfte rausguckt fliegt er nur einen Meter weit, wenn wir ihn nicht manuell zurück schieben.

Sicherlich könnte man jedes Mal beim Spannen des Hahns eine Hand vor die Mündung der Zombie Doublestrike halten, nur ist dann keine Dual-Wield-Action mehr möglich.

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Das “Smart AR” System (Smart Air Restriction) funktioniert bei anderen Nerf Guns, wie z.B. der Elite Triade oder der Elite Rough Cut 2×4 (Shotgun) sehr gut, weshalb wir denken hier handelt es sich eher um ein Qualitätsproblem einzelner Teile als um einen grundsätzlichen Designfehler. Das ist gut, denn deshalb kann man das Problem durch etwas Modding leicht beheben, jedoch ist es ärgerlich für alle die die einfach eine Regalversion der Zombie Strike Nerf Doublestrike nutzen wollen.

Die eigentliche Performance des Nerf Zombie-Schlächters ist eher gemischt. Die Reichweite ist für diesen Waffentyp mit durchschnittlich 18 Meter ziemlich gut, leider nur trifft man nicht sonderlich viel. Wie es sonst eigentlich eher für Elite Nerf Guns üblich ist, gibt es bei der Doublestrike viele schieffliegende Darts und krumme Schussbahnen. Sogar mehr als z.B. bei der Elite Triade welche aufgrund des Smart AR System von der Bauart sehr ähnlich ist.

Auch die Fluggeschwindigkeit der Darts war nicht befriedigend, hier liegt eine große Varianz vor – zwischen 13 Meter bis zu 21 Meter die Sekunde ist so ziemlich alles dabei, dadurch variiert dann auch Rückwirkend die Treffergenauigkeit stark.

Die Fehlkonstruktion des Hahns (oder des Smart AR?) sowie die Zweierbestückung mit Darts führt zu einer Feuerrate die noch okay ist, aber nicht mehr gut. Man kann ca. 5 bis 6 Darts in 10 Sekunden verschießen.

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Unser Fazit zur Zombie Strike Doublestrike

Sicherlich kostet die Nerf Zombie Strike Doublestrike nur 15 Euro, aber das sind immerhin auch 15 Euro für die man z.B. eine Elite Strongarm erwerben könnte, die sehr viel besser performt. Sicherlich wird der Preis noch etwas sinken und näher an den tatsächlichen „Wert“ der Nerf Doublestrike kommen. Wir denken ein 10er wäre gerecht.

Trotz der harschen Kritik muss auch klar gestellt werden, dass Kinder ihren Spaß mit der Nerf Gun haben werden. Wer die Doublestrike nicht im LARP und Nerf Schlachten nutzen möchte oder modded liegt bei der Nerf Doublestrike trotzdem richtig. Sie ist gut designt, sehr robust und verschenkt man sie gibt man seinen Kontrahenten ein netten subtilen Nachteil ^^

Sollten die Luftdruckprobleme zukünftig gelöst werden, wird die Nerf Doublestrike zu einer richtig guten Alternative.

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Pro und Kontra der Doublestrike:

  • Pro:
    1. Cooles Revolver Design
    2. Sehr robust
    3. Gute Reichweite
  • Kontra:
    1. Hahn lässt sich zu weit durchziehen -> Darts fliegen nicht richtig
    2. Hahn ergonomisch schlecht designt und schmaler Griff
    3. Nur 2 Darts enthalten bei Kauf

Nerf Doublestrike Statistik:

Produktname: Nerf Zombie Strike Doublestrike
Hersteller: Hasbro
Durchschn. Preis: 15 Euro
Batterien: keine
Reichweite: ca. 18 Meter
Feuerrate: ca. 0,5 Dartpfeile je Sekunde
Fluggeschwindigkeit: ca. 65 km/h
Gewicht: 380 g
Feedback:
Cooles Konzept mit einem großen Makel

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